Öl
Öl auf Lein 75cm -55cm-2,5cm.Zwischen Gläsern und Gräsern – Erinnerung als Garten Ein Tisch im Grünen, beladen mit roten Gefäßen, Früchten, flüchtigen Gesprächen. Die Leinwand atmet Sommer: das Gras leuchtet, die Blumen streuen sich wie Gedanken, die nicht ganz verblühen. Ein Baum wacht über die Szene, ein roter Spalier rahmt die Erinnerung – halb Architektur, halb Traum. Die Komposition ist kein bloßes Stillleben, sondern ein gelebter Moment, eingefangen mit kindlicher Direktheit und der Tiefe gelebter Erfahrung. „M.J. 2022“ steht in der Ecke – ein Zeichen, dass Zeit hier nicht linear verläuft. Das Bild erzählt von Zusammenkunft, von Wärme, von der Sehnsucht nach einem Ort, an dem das Leben einfach sein darf. Es ist ein Garten der Zugehörigkeit, in dem jedes Objekt eine Geschichte trägt und jede Farbe ein Gefühl.
Öl auf Lein 70cm-50cm-2cm.„Flusslauf der Erinnerung“ Ein Strom durchzieht die Leinwand – nicht nur als Wasser, sondern als Bewegung, als Zeit. Das tiefe Blau des Flusses windet sich durch sattes Grün, durch gelbes Gras, durch das Echo von Berührung. Öl auf Leinwand wird hier zum Medium der Verlangsamung, der Versenkung. Jeder Pinselstrich trägt Gewicht, jede Farbe eine Stimmung. Im Hintergrund türmen sich Berge – dunkel, rau, und doch durchbrochen von Licht. Schneekuppen leuchten wie Gedanken, die sich über das Dichte erheben. Der Himmel, weit und klar, öffnet einen Raum für Sehnsucht und Stille. Dieses Bild ist kein bloßes Abbild der Natur. Es ist ein innerer Ort. Ein Versuch, Landschaft als Gefühl zu fassen – als Erinnerung, die nicht vergeht, sondern weiterfließt.
Öl auf Lein 40cm -30cm.„Stillpunkt im Licht“ Öl auf Leinwand, 40 × 30 cm Ein kleines Kirchlein mit rotem Ziegeldach steht im Zentrum dieser Komposition – nicht als Bauwerk, sondern als seelischer Anker. Die Rundung des Portals, das dunkle Holz der Tür, die beiden Kreuze im Vordergrund: sie sprechen von Erinnerung, von Einkehr, von dem leisen Dialog zwischen Vergänglichkeit und Trost. Der Himmel ist weit, das Blau durchzogen von Licht, das sich in den Wolken bricht. Die Bäume rahmen das Bild wie Gedanken, die sich um das Wesentliche legen. Hier wird das Ländliche nicht idealisiert, sondern verinnerlicht. Die Kirche ist kein Ort des Dogmas, sondern ein Symbol für das, was bleibt, wenn alles andere vergeht: Stille, Würde, Zugehörigkeit.
Öl auf Lein 40cm -30cm .Ein Raum unter dem Dach – schräg, warm, voller gelebter Stille. Die gelbe Liege im Zentrum wirkt wie ein Gedanke, der zur Ruhe kommt. Durch das Fenster fällt Herbstlicht auf goldene Blätter, während draußen die Welt weiterzieht. Marco Lau inszeniert hier keinen nostalgischen Rückblick, sondern einen inneren Zustand: Geborgenheit, Erinnerung, ein Moment zwischen Licht und Schatten. Die Komposition lebt von Textur und Atmosphäre, von der Spannung zwischen Sichtbarem und Gefühltem. Das Bild lädt ein zur Verlangsamung, zum Verweilen in einem Raum, der nicht nur physisch, sondern seelisch ist.

